Dr. Hermann Junghans
#kurSHalten

Wohnungspolitik


(Foto: Christiane Lang)

Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Zugleich wird das Wohnen immer teurer und das Bauen oft aus ideologischen Gründen behindert. Wohnungsknappheit können wir aber nur begegnen, wenn mehr Wohnungen gebaut werden. Umweltauflagen für das Bauen sollten nur erfolgen, um teure Folgekosten (vor allem Heizkosten) zu verhindern. Es löst das Wohnungsproblem auch nicht, die Anforderungen an das Bauen so hoch zu schrauben, dass  sich der Neubau von Wohnraum nicht mehr rechnet und für Bezieher kleinerer Einkommen die Mieten oder der eigene Wohnraum nicht mehr getragen werden kann.

Zum Bauen braucht man Flächen, diese sind aber eine begrenzte Ressource. Um weder das Bauen zu behindern noch eine übertriebene Verdichtung dort erzwingen, wo die Menschen wohnen wollen, müssen nicht mehr benötigte Flächen außerhalb der wachsenden Städte renaturiert oder zumindest entsiegelt werden.

Der Innen- und Rechtsausschuss ist auch für das Landesbeamtenrecht zuständig:
Steigende Pensionslasten werden zukünftige Landeshaushalte stark belasten, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.
Es werden zwar schon Rücklagen in einem  Versorgungsfonds gebildet, der allerdings bislang keine Rendite erzielt .
Mein Ziel ist es, dass diese Rücklagen zukünftig so investiert werden, dass vernünftige Renditen erwirtschaftet werden.
Vorbilder sind dabei der Staatliche Pensionsfonds in Norwegen und die Stiftungsfonds US-amerikanischer Universitäten.

Kulturpolitik

Die Digitalisierung wird auch unsere Kultur weiter verändern. Ich werbe dafür, dass digitale Angebote die in der realen Welt gut ergänzen und nicht ersetzen.

Erste größere Erfahrungen konnte ich als Schweriner Kulturdezernent sammeln, als Lesern die Nutzung der digitalen Bestände der Bibliotheken von Wismar und Schwerin ermöglicht wurde. 2010 war das die erste interkommunale Kooperation dieser Art in Deutschland.

Im Wahlprogramm der CDU konnte ich im Kulturteil verankern, dass das Land die Schwerpunkte einer Kulturpolitik künftig in einem Kulturentwicklungsplan  transparent darlegt. So können die Ziele mit anderen Bundesländern leichter verglichen werden. Kulturpolitik darf dem Tourismus nutzen. Sie soll aber immer auch der Bildung dienen. Darauf werde ich achten.

Kulturpolitik wird auch über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) gesteuert. Hinter diesem trockenen Begriff verbergen sich auch Entscheidungen von erheblicher kulturpolitischer Bedeutung. Das betrifft vor allem das Lübecker Theater. Früher war geregelt, dass die Zuschüsse an das Lübecker Theater zu 60 Prozent aus Mitteln dieses Gesetzes und zu 40 Prozent von der Hansestadt Lübeck aufgebracht wurden. Mittlerweile zahlt die Stadt mehr als die Hälfte der Zuschüsse für das Theater, obwohl nicht nur Lübeckerinnen und Lübecker unser Theater besuchen. Mein Ziel ist eine gerechtere Zuschussregelung, die die Finanzierung des Theaters sichern und Lübeck im Laufe der Jahre um viele Millionen Euro entlasten soll.

Wissenschaftspolitik

In der Politik geht es auch um Interessenwahrnehmung. Ein Abgeordneter ist  dem gesamten Land verpflichtet, in besonderen Weise aber  der Stadt, in der er gewählt wurde. Standortentscheidungen für wissenschaftliche Institute und Forschungsprojekte schaffen Arbeitsplätze und dienen insbesondere bei uns in Lübeck oft auch einer hochqualifizierten medizinischen Versorgung. Die Konkurrenz zu anderen Städten ist groß. Deshalb werde ich unermüdlich für Lübecks Standortvorteile werben, wenn es um die Ansiedlung neuer Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen geht.

Und nun?

Nach jahrzehntelanger Arbeit als Anwalt, in kommunalen Ehrenämtern und in Stadtverwaltungen möchte ich meine Erfahrungen nun in die Gesetzgebung einfließen lassen. Gute Absicht ohne Erfahrungen wirkt schnell naiv und führt selten zu positiven Ergebnissen. Erfolgreich ist man in der Politik nur, wenn man realistische Ziele setzt und kompromissfähig ist. Erfahrungen helfen dabei enorm.

Der Wahlkreis Lübeck-Ost wurde bei der letzten Landtagswahl mit einem knappen Vorsprung von 2,6 % von dem SPD-Kandidaten Thomas Rother gewonnen. Thomas Rother, den ich sehr schätze, tritt dieses Mal aus Altersgründen nicht mehr an. Das Rennen ist deshalb offen und es kommt auf jede Stimme an!

Sie haben noch Fragen?

Die Arbeit eines Landtagsabgeordneten erschöpft sich nicht in wenigen Punkten. Diese Homepage kann Ihnen nur einen ersten Eindruck vermitteln, wofür ich mich im Landtag einsetzen werde. Wenn Sie weitere Fragen haben, senden Sie mir gerne ein Mail wahlkreis@hermann-junghans.de 

Vielen Dank für Ihr Interesse 

Dr. Hermann Junghans

Landtagsabgeordneter für Lübeck-Ost